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Alles über Kohl

Das Wort Kohl stammt vom lateinischen Wort "caulis" und bedeutet eigentlich Stängel oder Strunk. Unsere heutigen Kohlsorten stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ihre Beliebtheit als Kultur- und Heilpflanze reicht bis in die Antike zurück. Die kleinen wie großen Kohlköpfe sind besonders reich an Vitamin C, der hohe Gehalt an Ballaststoffen bringt die Verdauung auf Trab und macht lange satt. Das vielseitige Gemüse findet in der internationalen Küche Verwendung als klassische Beilage zum Braten, als Eintopf oder als frischer Rohkostsalat.

  • Von Hand geerntet und erntefrisch verarbeitet

  • aus heimischem Anbau

Rotkohl

gehört zum Kopfkohl, dessen Blätter bis zur Ernte ihre Knospenform behalten und sich nicht öffnen. Seine violette Farbe erhält er durch den wasserlöslichen Farbstoff Anthocyan, ein wertvoller, sekundärer Pflanzenstoff. Im Gemüsefach ist der Kohl bis zu drei Wochen haltbar und auch bereits angeschnittene Köpfe können problemlos weiterverwendet werden. Dazu einfach die äußeren, welken Blätter entfernen. Am besten schmeckt der rote Kopf roh oder gekocht mit fruchtig-würzigen Zutaten, wie Äpfeln, Nelken und einem Hauch Zimt.

Grünkohl

gehört zur Art des Blätterkohls. Er bildet keine Köpfe, sondern krause grüne Blätter, die aus einem Strunk hervorwachsen. Voll mit Nährstoffen und Vitaminen, besitzt er nur sehr wenige Kalorien und gilt als wahrer Energie-Booster. Nicht nur in den USA gehört ein grüner Smoothie auf den Frühstückstisch. Der gesunde Drink wird auch bei uns immer beliebter. Grünkohl ist dabei eine leckere Zutat in Kombination mit Äpfeln und Bananen. Er verleiht eine tiefgrüne Farbe und einen recht scharfen Geschmack. In Deutschland ist Grünkohl ein saisonales Produkt und ausschließlich in den Wintermonaten erhältlich.

Qualität

Mit unseren Landwirten pflegen wir langjährige Partnerschaften, zum Teil bereits in der 3. Generation. Die enge Bindung und das starke Vertrauensverhältnis gewährleistet die hohe Qualität unserer Produkte.

Erntezeit

Knackige Fakten

Die Geschichte des Rotkohls

Lisel Kühne, Mutter von Carl Wilhelm Kühne, störte sich so sehr an den verfärbten Fingern durchs Schneiden des Rotkohls, dass sie darauf bestand, küchenfertigen Rotkohl anzubieten – ein Wunsch, der 1957 Wirklichkeit wurde. Unser Kühne Rotkohl ersparte fortan viel Zeit und Mühe und ist bis heute ein echter Verkaufsschlager.

Blaukraut oder Rotkohl?

Im deutschen Sprachgebiet wird im Süden die Bezeichnung "Kraut" und im Norden die Bezeichnung "Kohl" verwendet. Könnte sein, dass der Norden den Zungenbrecher "Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid" nicht beherrscht oder aber der Süden farbenblind ist, wie man im Norden gerne mal behauptet.

Nährstoffwunder

Wer auf gesunde Ernährung Wert legt, kommt an heimischem Kohl nicht vorbei. Jede Menge Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe in Kombination mit einem niedrigen Kaloriengehalt, machen ihn zu einer gesundheitsfördernden Allzweckwaffe.

Verbrauch

Die Deutschen haben, im wahrsten Sinne des Wortes, viel „Kohldampf“: Jährlich werden etwa 300 Millionen Kohlköpfe gegessen, das macht ca. vier Kohlköpfe pro Person! Das größte Anbaugebiet Europas liegt in Deutschland, in Dithmarschen an der Nordsee. Die Bewohner feiern sogar jährlich ein Volksfest und würdigen damit das regionale Produkt.

The Krauts

Im nordamerikanischen Raum werden Deutsche häufig als „Krauts“ bezeichnet. Der Ursprung liegt in der Soldatensprache. Deutschland wurde damals nachgesagt, dass Sauerkraut, also gekochter und süßlich sauer eingemachter Weißkohl, das deutsche Nationalgericht sei. Dies kann allerdings geschichtlich widerlegt werden. Das Sauerkraut stammt aus dem Elsass und wurde im 18. Jahrhundert vom englischen Seefahrer James Cook über den großen Teich gebracht.