Sie sind hier

Chips selber machen

wie funktioniert das?

Chips selber machen

wie funktioniert das?

Chips gehören zu den beliebtesten Snacks. Ob zum Fernsehabend, zur Party oder einfach mal zwischendurch – die knusprigen Scheibchen gehen immer.

Doch leider sind Chips alles andere als kalorienarm. Und wenn man erst einmal eine Tüte aufgerissen und mit dem Knabbern angefangen hat, kann man nur schwer wieder damit aufhören.

Wenn du die beliebten Kalorienbomben etwas entschärfen möchtest, haben wir einen Tipp für dich: Mache deine Chips doch einfach mal selbst und gehe dabei möglichst sparsam mit Öl um.

Wir zeigen dir, wie es geht!

Wenn das Fett nicht wäre…

Kartoffeln sind ein wertvolles Nahrungsmittel. Sie sind reich an Eiweiß und enthalten viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Das an sich kalorienarme Gemüse wird erst durch die Zubereitung mit meist zu viel Fett zur Kalorienfalle.

Wenn du Kartoffelchips selbst zubereitest, hast du es im wahrsten Sinne des Wortes in der Hand, welches Öl und wie viel davon du verwendest. So kannst du schnell mal ein paar Kalorien einsparen, ohne dass der Geschmack darunter leidet.

Schon mit drei Zutaten bist du startklar. Zur Herstellung von Standard-Kartoffelchips brauchst du lediglich:

Festkochende Kartoffeln

Wenn du etwas Farbe auf den Teller bringen möchtest, solltest du auch ein paar farbige Kartoffeln verarbeiten. Speziell auf Wochenmärkten kannst du z. B. lilafarbene, blaue oder rote Kartoffeln (z. B. „Vitelotte“ oder „Rote Emma“) kaufen.

Etwas Öl

Am besten verwendest du Öl, das keinen oder einen nur geringen Eigengeschmack hat (z. B. Sonnenblumenöl). Du kannst aber auch Rapsöl oder Olivenöl nehmen.

Salz

Ohne Salz fehlt den Chips die Würze. Gehe aber sparsam damit um und taste dich langsam an den richtigen Geschmack heran.

Knusprige Kartoffelchips – Schritt für Schritt

1. Zunächst müssen die Kartoffeln gründlich gewaschen oder geschält werden. Du kannst die Chips mit oder ohne Schale zubereiten.

2. Schneide die Kartoffeln dann mit einem Gemüsehobel, Sparschäler oder einem Gemüsemesser in ca. 2 mm dünne Scheiben. Damit die Chips weder zu weich noch zu dunkel werden, dürfen die Kartoffelscheiben weder zu dick noch zu dünn sein.

3. Um die geschnittenen Scheiben von überflüssiger Stärke zu befreien, werden diese nochmals vorsichtig in kaltem Wasser gewaschen. Wiederhole den Vorgang so lange, bis das Wasser nicht mehr trüb, sondern klar ist.

4. Nun legst du die Scheiben auf Küchentücher und tupfst sie trocken. Das ist ganz wichtig, damit die Chips später schön knusprig werden.

5. Anschließend werden die Kartoffelscheiben in einer Fritteuse, im Topf oder einer Pfanne, im Backofen oder der Mikrowelle zu leckeren Kartoffelchips frittiert bzw. gebacken.

Diesen Schritt gucken wir uns im Folgenden nochmals im Detail an.

Chips aus der Fritteuse – der Klassiker

Besonders knusprig und lecker, dafür aber auch recht kalorienreich werden Chips, wenn du sie in Öl frittierst. Am besten eignet sich dafür eine Fritteuse, Es geht aber auch in einem zu einem Drittel mit Öl gefüllten Topf oder einer Pfanne.

1. Gib die Kartoffelscheiben in kleinen Portionen in das auf ca. 180 Grad erhitzte Fett. Warte, bis die Chips nach oben kommen und eine goldbraune Farbe haben.

2. Dann nimmst du sie mit einem Schöpflöffel heraus und lässt sie auf Küchenpapier abtropfen. Die noch warmen Chips kannst du dann nach Belieben würzen.

3. Lasse die Chips gut abkühlen. Dann sind sie köstlich-zart und unwiderstehlich knusprig.

Zubereitung im Backofen – deutlich kalorienärmer

Chips lassen sich einfach und schnell auch im Backofen herstellen. Im Ofen gebackene Chips kommen mit wenig Fett aus. Da Fett ein sehr guter Geschmacksträger ist, schmecken die kalorienarmen Chips allerdings etwas anders als die frittierten Exemplare.

1. Heize den Backofen als erstes auf 180 bis 200 Grad vor.

2. Verrühre dann etwas Öl mit Gewürzen nach deinem Geschmack und bestreiche die vorbereiteten Kartoffelscheiben dünn mit der Öl-und Gewürzmischung.

3. Lege die Kartoffelscheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Die Backzeit beträgt ca. 15 Minuten. Die Chips sollten dann eine leicht bräunliche Farbe haben.

4. Gewürzt sind die Chips bereits. Du musst sie vorm Servieren nur noch abkühlen lassen.

Blitzschnell fertig in der Mikrowelle

Wenn es ganz schnell gehen soll, kannst du Chips auch in der Mikrowelle zubereiten. Diese Zubereitungsvariante kommt ganz ohne Fett aus.

1. Spieße rohe Kartoffelscheiben auf Holzspieße. Die Scheiben sollten sich nicht berühren.

2. Lege die Spieße dann auf einen Suppenteller, sodass die Spießenden auf dem Tellerrand aufliegen und die Scheiben nicht den Boden des Tellers berühren. Es passen ungefähr 3 Spieße auf einen Teller.

3. Schalte die Mikrowelle ein. Bei 700 Watt sind die Chips in ca. 9 Minuten fertig. Streue ein wenig Salz darüber und das Knabbervergnügen kann beginnen!

Die richtige Würze für selbstgemachte Chips

Salz ist das Standardgewürz, welches nicht fehlen darf. Am besten nimmst du grobes Meersalz.

Ansonsten steht dir die gesamte Palette an Gewürzen und Kräutern offen. Dem einen reicht etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Andere mögen es feuriger und würzen die Chips zusätzlich mit Chili und Paprika.

Currymischungen passen ebenfalls sehr gut zu selbstgemachten Chips. Wer es „very British“ mag, der würzt seine gesalzenen Chips mit etwas Essig aus der Sprühflasche.

Zu Ofenchips passen Kräuter besonders gut. Bestreue die Chips vor dem Backen mit deinen Lieblingskräutern. Das sorgt für ein tolles Aroma.

Selbstgemachte Chips – etwas Arbeit, aber viele Vorteile

Zugegeben – es ist einfacher, eine Tüte Chips im Supermarkt zu kaufen, aufzureißen und wegzuknuspern. Aber selbst zubereitete Chips bringen viele Vorteile:

  • Du hast keinen Verpackungsmüll.
  • Selbstgemachte Chips enthalten keine Geschmackverstärker und andere Zusatzstoffe.
  • Mit der Art der Zubereitung kannst du bestimmen, wie kalorienreich deine Chips sein sollen.
  • Beim Würzen kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen und du wirst bestimmt viel Spaß dabei haben!

Wenn Kartoffelchips auf Dauer zu langweilig sind

Eine tolle Alternative zu den üblichen Kartoffelchips sind Gemüsechips. Besonders lecker sind Chips, die aus Süßkartoffeln, Pastinaken oder Roter Bete hergestellt werden. Auch diese kannst du problemlos selbst zubereiten.

Solltest du jedoch keine Zeit haben, Gemüsechips selbst zu machen, probiere mal die Enjoy Gemüsechips von Kühne. Es gibt sie in den beliebten Sorten „Rote Beete“, „Pastinaken“ und „Süßkartoffel“. Verfeinert sind die Chips wahlweise mit Meersalz, Kräutern, Paprika, Chili, Meersalz oder orientalischen Gewürzen.

Wie selbstgemachte Chips enthalten die Gemüsechips von Kühne keine Farbstoffe oder Geschmacksverstärker. Zudem sind sie laktose- und glutenfrei und können auch von Allergikern unbesorgt geknabbert werden.

Solltest du nach all den salzigen und würzigen Chips Lust auf Süßes bekommen, haben wir noch einen weiteren Tipp für dich: Selbstgemachte Apfel- oder Bananenchips sind eine gesundere Nascherei für zwischendurch.

Sei kreativ und probiere dich einfach mal aus!