Kühne Gemüse-Lexikon: Alles Wissenswerte über den Kürbis

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Gemüse-Lexikon: Kürbis

Gemüse-Lexikon: Kürbis

Als wärmende Suppe, leckere Kaffeespezialität oder ausgehöhlter Kinderschreck: Jedes Jahr aufs Neue erlebt der Kürbis im Herbst einen regelrechten Boom. Mit seinem zumeist orangefarbenen Fruchtfleisch setzt er an grauen Tagen tolle Farbakzente.

Wegen seiner vielfältigen Formen und Farben landet der Kürbis nicht nur auf dem Speiseplan, sondern ziert auch als nicht essbares Exemplar weltweit die Häuser, Höfe und Geschäfte. Wie die Gurke zählt er zur Gattung der Kürbisgewächse.

Ursprünglich stammt der Kürbis aus Südamerika, von wo aus er mit der Entdeckung des Kontinents nach Europa gelangte

WARUM HEISST DER KÜRBIS SO?

Der Name Kürbis ist eine Abwandlung seines botanischen Namens. Aus der lateinischen Bezeichnung „cucurbita“ wurde Kurbitz und schließlich Kürbis. Da sich die Pflanze schon seit Jahrhunderten großer Beliebtheit erfreut, ist es wenig verwunderlich, dass ihr Name bereits im 9. Jahrhundert ins Deutsche übersetzt wurde.

FUN FACT

Der Brauch des geschnitzten Kürbisses an Halloween geht auf eine irische Sage zurück. Als das letzte Stündchen des hinterlistigen Betrügers Jack O´Lantern geschlagen hatte und er vor die Himmelspforte trat, wurde ihm der Zutritt verweigert. Auch in der Hölle war er nicht willkommen, da er selbst den Teufel einmal übers Ohr gehauen hatte. Damit Jack O´Lantern zumindest den Weg zurück auf die Erde findet, gab ihm der Teufel aus Mitleid ein Stück glühende Höllenkohle, die er in eine Rübe steckte. Dieses Licht sollte alle Geister auf seinem Weg abschrecken. Als sich der Brauch in den USA verbreitete, wurde die Rübe durch einen Kürbis ersetzt und zur zusätzlichen Abschreckung eine böse Fratze hineingeschnitten. 

WIE LÄSST SICH DER KÜRBIS ZUBEREITEN?

Kürbis ist nicht gleich Kürbis! Je nach Sorte variiert er in Geschmack und Textur. Für Kürbis-Einsteiger eignet sich der Hokkaido am besten. Er lässt sich einfach verarbeiten, da man seine Schale bedenkenlos mitessen kann. Durch die mehlige Konsistenz macht er sich perfekt als Suppe oder Püree. Wer es lieber ausgefallen mag, sollte einmal unseren köstlichen Kürbisstrudelprobieren

Ein weiterer Klassiker ist der Butternut-Kürbis. Wenn du nach einem einfachen Kürbisrezept suchst, empfehlen wir den gebackenen Butternut. Dazu das Gemüse halbieren, Kerne entfernen, mit Olivenöl bestreichen, nach Belieben würzen und anschließend im Ofen bei 175 Grad Umluft etwa 45 Minuten garen. Für alle Eiligen gibt es in unserem Sortiment den leckeren Kürbis in Stückchen, den du zum Beispiel schnell zu Kürbis-Speck-Päckchen verarbeiten kannst.

 

Der Spaghettikürbis zählt zu den unbekannteren Sorten. Sein gelbes Fleisch bildet beim Garen spaghettiförmige Fäden und ist somit ein Ersatz für alle, die eine Alternative zu Nudeln suchen!

WIE SCHMECKT DER KÜRBIS?

Der Geschmack variiert je nach Sorte zwischen leicht nussig bis süßlich. Dank dieser Geschmacksvielfalt lässt sich der Kürbis sowohl zu herzhaften als auch süßen Gerichten verarbeiten. Aufgrund seiner guten Nährwerte und des geringen Fettanteils eignet sich der Kürbis besonders für gesundheitsbewusste Feinschmecker. Zierkürbisse dürfen übrigens nur zu Dekorationszwecken verwendet werden. Sie sind nicht zum Verzehr geeignet!