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Sandwich Special

Wissenswertes rund um die belegten Brote

Sandwich Special

Wissenswertes rund um die belegten Brote

Eine gute Zwischenmahlzeit sollte einfach und schnell in der Zubereitung sowie abwechslungsreich sein. Lecker belegte Sandwiches sind die perfekte Lösung!

Zwischen zwei oder mehrere Brotscheiben kommt vom gesunden Salatblatt über das hartgekochte Ei bis zur Roastbeef-Scheibe so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Sandwiches lassen sich gut vorbereiten und sind ein toller Snack für unterwegs, bei der Arbeit oder in der Schule.

Doch woher kommt die Bezeichnung „Sandwich“? Wer hat es erfunden? Welche Sandwiches gibt es und welche sind besonders beliebt?

In unserem Sandwich-Special versorgen wir dich mit zahlreichen Informationen rund um das vielseitige Klappbrot.

Wer hat das Sandwich erfunden?

Es heißt, dass der 1718 geborene John Montagu, 4. Earl of Sandwich, im Jahr 1762 das belegte Brot erfunden hat.

Der britische Diplomat soll fanatischer Kartenspieler gewesen sein. Da er sein Spiel nicht unterbrechen wollte, nur um mit Messer und Gabel eine Mahlzeit einnehmen zu können, soll ihm eine geniale Idee gekommen sein. Er orderte bei seinem Butler mit Rindfleisch belegte und dann zusammengeklappte Brote, die er mit einer Hand essen konnte. So musste er weder den Spieltisch verlassen noch die Karten aus der Hand legen.

Man sagt, seine Mitspieler wollten darauf hin ebenfalls ein Brot „wie Sandwich“ haben und so sei dann die Bezeichnung für das Klappbrot entstanden.

Ein Biograf wies diese Erklärung später zur Ehrenrettung Montagus zurück. Er sagte, der Earl habe seine Zeit nicht beim Kartenspielen vertrödelt. Vielmehr habe er das Sandwich erfunden, um seine Arbeiten am Schreibtisch nicht unterbrechen zu müssen.

Egal wie! Die Brote müssen jedenfalls sehr nahrhaft und gesund gewesen sein. Montagu verstarb in einem – zu dieser Zeit – stolzen Alter von 72 Jahren.

Die Sandwich-Inseln – gibt es hier leckere Stullen?

Mit einem Sandwich haben die Sandwich-Inseln nur insoweit zu tun, als dass diese nach dem Earl von Sandwich benannt wurden. Der berühmte Seefahrer James Cook, ein Untergebener von Montagu, entdeckte 1778 im Südpazifik eine Inselgruppe und widmete diese seinem Vorgesetzten Montagu, dem Earl of Sandwich.

Der Siegeszug des Sandwiches

Bei den ersten Sandwiches handelte es sich zumeist um zwei gebutterte Brotscheiben, zwischen denen sich gesalzenes Rindfleisch befand. Zunächst waren diese Sandwiches der Männerwelt bei abendlichen Veranstaltungen vorbehalten.

Ende des 18. Jahrhunderts wurden Sandwiches dann gesellschaftsfähig. Nun durften auch die Damen diesen leckeren Snack genießen.

Im Laufe der Zeit wurden die Sandwichzutaten immer vielfältiger und raffinierter. Als Belag ist mittlerweile alles erlaubt, was dem persönlichen Geschmack entspricht. Auch wenn deiner Kreativität und Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, solltest du bei der Zubereitung ein paar Dinge beachten.

Damit das Brot nicht vom Belag durchweicht, solltest du die Brotscheiben zunächst mit Butter, Remoulade etc. bestreichen. Ein paar Tomaten, Gurken oder knackige, grüne Salatblätter sorgen für Vitamine und Saftigkeit.

Je nach persönlichen Vorlieben kannst du dein Sandwich dann z. B. mit Salami, Käse, hartgekochten Eiern oder Räucherlachs belegen. Zum Schluss kommt eine weitere Brotscheibe als Deckel darauf. Drücke das Ganze gut zusammen. Dann lässt sich das Sandwich gut aus der Hand essen.

Bewährte Sandwich-Klassiker

Auch wenn du deinem Einfallsreichtum bei der Brotauswahl und beim Belag deiner Sandwiches freie Bahn lassen darfst, solltest du dennoch ein paar bewährte und klassische Rezepte kennen und vielleicht auch mal probieren

Das englische Cucumber-Sandwich

Ein sehr einfaches, aber überaus bekanntes Sandwich ist das Cucumber-Sandwich, das traditionell zum britischen Fünf-Uhr-Tee gereicht wird. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Gurkensandwich. Zwischen zwei gebutterten Brotscheiben befinden sich lediglich mit etwas Zitrone beträufelte und gesalzene Gurkenscheiben.

Das amerikanische Club Sandwich

Ein weiterer Klassiker ist das amerikanische Club-Sandwich. Dieses wurde früher speziell Mitgliedern in privaten Clubs als Imbiss angeboten.

Das typische Club-Sandwich besteht aus mehreren mit Mayonnaise bestrichenen und gerösteten Brotscheiben. Darauf kommt ein Belag aus Hühnerbrust, Kopfsalat, Tomaten und gebratenem Speck. Zum Schluss wird der „Brotturm“ diagonal durchgeschnitten und mit Zahnstochern zusammengehalten.

Die italienischen Tramezzini

Die italienische Sandwich-Variante sind Tramezzini. Die Bezeichnung leitet sich vom italienischen „tramezzo“ ab und bedeutet so viel wie „mittendrin“.

Für Tramezzini wird weiches, entrindetes Weißbrot verwendet. Zwischen zwei Brotscheiben kommt auch hier ein Belag nach Wahl. Typisch für Tramezzini ist, dass sie in Dreieckform angeboten werden.

Die französischen „Croque Monsieur“ und „Croque Madame“

Der französische Klassiker, das „Croque Monsieur“, besteht aus zwei Toastbrot-Scheiben, die mit Käse und Kochschinken belegt sind und mit Béchamelsauce überbacken werden. Die Damenvariante, das „Croque Madame“, wird um ein Spiegelei bereichert.

Fertig abgepackte Sandwiches

Wenn es mal schnell gehen muss, wirst du vielleicht zu einem fertig verpackten Sandwich aus dem Supermarktregal greifen. Achte hier unbedingt auf Frische und das Verfallsdatum. Sind die Salatblätter bereits schlapp, die Wurst unappetitlich verfärbt oder der Käse trocken, solltest du besser die Finger davon lassen.

Ein zu langes Haltbarkeitsdatum ist aber auch kein Vorteil. Es deutet darauf hin, dass Konservierungsstoffe verwendet worden sind.

Sandwich mit dem Sandwichmaker zubereiten

Wenn du häufiger Sandwiches zubereitest, könnte die Anschaffung eines elektrisch betriebenen Sandwichmakers für dich interessant sein. Im Gegensatz zum normalen Toaster, in dem nur Brot geröstet werden kann, lassen sich im Sandwichmaker gefüllte oder belegte Sandwiches zubereiten.

Sandwichmaker sind einfach zu handhaben: Du öffnest den Deckel, legst das belegte Sandwich hinein, klappst den Deckel wieder zu und holst ein paar Minuten später ein leckeres getoastetes Sandwich heraus.

Das bekannteste Sandwichmaker-Rezept ist sicherlich der Schinken-Käse-Toast. Du benötigst hierfür 4 Scheiben Toast, etwas Butter, 2 Scheiben Käse und 2 Scheiben Kochschinken.

Käse-Schinken-Sandwich: So gelingt die Zubereitung

  1. Bestreiche die Toastscheiben mit etwas Butter.
  2. Belege dann zwei Scheiben zunächst mit Käse und dann mit Schinken.
  3. Die belegten Toastscheiben bedeckst du dann mit den verbleibenden zwei Toastscheiben.
  4. Backe das Ganze für ca. 10 Minuten im Sandwichmaker und fertig ist ein köstliches Käse-Schinken-Sandwich.

Tipp: Das Grundrezept kannst du nach Belieben erweitern. Sehr gut schmecken z. B. Ananasscheiben zum Schinken-Käse-Sandwich.

Manche mögen es gerne süß. Daher haben wir hier noch ein Rezept für Naschkatzen mit Bananen und süßer Creme!

 

Du brauchst 4 Scheiben Toastbrot, 1 Banane, Cashewcreme oder Nuss-Nougat-Creme (z. B. Nutella) sowie etwas Vanillezucker.

Süßes Sandwich: So gelingt die Zubereitung

  1. Schneide die geschälte Banane in Scheiben.
  2. Bestreiche die Toastbrotscheiben mit der Creme.
  3. Lege die Bananenscheiben auf zwei Toastscheiben, streue etwas Vanillezucker auf die Bananenscheiben und decke das Ganze mit den verbliebenen Toastbrotscheiben zu.
  4. Nach etwa 10 Minuten Backzeit erhältst du ein leckeres Bananen-Sandwich.

Sandwich-Special – die Zusammenfassung!

Einen „Toast“ auf den Earl of Sandwich, dem wir das Sandwich zu verdanken haben!

Die Zubereitung von leckeren Sandwiches ist in der Regel kinderleicht. Wenn dir die Erfahrung fehlt, fang mit einem ganz simplen Sandwich an.

Du brauchst dafür nur ein paar Scheiben Toast, einige Salatblätter oder Tomatenscheiben und etwas Käse bzw. Wurstaufschnitt. Von Kühne gibt es z. B. leckere Remoulade oder Salatcreme zum Bestreichen der Toastscheiben. Auch die würzigen Cornichons oder Gewürzgurken aus dem Kühne-Sortiment passen z. B. hervorragend zu kräftiger Salami oder rohem Schinken.

Sicher wirst nach kurzer Zeit experimentierfreudiger sein. Hole dir Anregungen im Internet oder lasse deine Fantasie spielen. Von herzhaft bis süß – alles ist möglich!