Lebensmittel-Trends | Die größten Foodtrend-Fails!

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Food Flops

Eben noch in und jetzt schon wieder out!

Food Flops

Eben noch in und jetzt schon wieder out!

Die Gastronomie und die Medien bringen uns mit stets neuen Kreationen und Ernährungsformen zum Staunen. Doch nicht alles, was heute hip ist, hat morgen noch Bestand.

Fast täglich taucht als Ausdruck des Lifestyles ein neuer Food-Trend auf. Wir informieren dich über verschiedene Lebensmittel-Trends, die zum Flop wurden.

Wie entstehen Ernährungs-Trends?

Essen und Trinken dienen in unseren Breiten vielfach nicht mehr nur ausschließlich dazu, um satt zu werden.

Immer mehr Menschen interessieren sich für gesunde Ernährungsformen. So liegen z. B. vegane oder vegetarische Kost und Lebensmittel aus biologischem Anbau im Trend.

Ein weiterer Foodtrend ist, mit dem Angebot an Speisen und Getränken zunehmend emotionale Bedürfnisse der Konsumenten zu befriedigen. Essen soll alle Sinne ansprechen, Spaß machen, verwöhnen und gut oder ausgewöhnlich aussehen.

Es lässt sich festhalten: Die Esskultur ist in Bewegung. Ein Trend jagt den nächsten!

Food-Trends, die zum Flop wurden

Kreative „Erfindungen“, die besonders originell sein sollen, werden meist schnell zum Flop. Vielfach schmecken diese aufsehenerregenden Kreationen schlichtweg nicht, sondern sehen z. B. nur gut aus.

Wir werfen im Folgenden einen Blick auf einige besonders seltsame Lebensmittel.

Brauchen wir wirklich einen „Sushi-Burger“?

Die klare Antwort auf diese Frage ist: Nein! Wir mögen Burger mit einem leckeren gegrillten Patty und wir mögen klassisches Sushi.

Aber warum sollen wir uns nun für einen Sushi-Burger, also für ein Reisbrötchen, z. B. gefüllt mit Lachs, begeistern?

Zum einen stimmt das Verhältnis vom Reis zur Füllung nicht. Zum anderen ist das klebrige Gebilde nur schwer zu essen. Darauf hat kaum einer so richtig Lust.

Schwarzes Eis – hat uns das wirklich noch gefehlt?

Denkst du bei Eis auch an zartgrünes Pistazieneis, braunes Schokoladeneis, weißes Zitroneneis oder hellrotes Erdbeereis? Die vielen farbenfrohen Eissorten lassen einem schon beim Anblick das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Schwarz sieht im Gegensatz dazu wirklich alles andere als appetitlich aus. Dennoch sind schwarz gefärbte Lebensmittel in den USA und in Asien schon seit Längerem angesagt.

Das sogenannte „Kohle-Eis“ besteht aus Kokosmilch, Kokosflocken und Kokoscreme. Verbrannte und gemahlene Kokosnussschalen verleihen dem Eis die Schwarzfärbung. Außerdem soll das Kohle-Eis gesund sein. Der schwarzen Kokosnussasche wird eine hohe Detox-Wirkung nachgesagt.

So richtig durchgesetzt hat sich diese neue Eiskreation bei uns allerdings nicht. Das Auge isst bekanntlich mit und der Anblick schwarzer Eiscreme steigert nicht bei jedem den Appetit auf diese Nascherei.

 

 

Schwarzes Kohle-Eis in der Waffel mit Streuseln

Käse-Tee – was würde die Queen dazu sagen?

Der Tee um fünf Uhr ist Ausdruck britischer Kultur. Auch bei uns ist eine Tasse Tee ein beliebtes Getränk zum Frühstück, zum Nachmittagskuchen oder auch mal zwischendurch.

Das Angebot an Teesorten ist vielfältig. Warum muss es nun noch Käse-Tee geben? Eine plausible Begründung, außer anders und originell um jeden Preis sein zu wollen, gibt es wohl nicht.

Doch was verbirgt sich hinter dem Käse-Tee? Statt Milch – wie es manche zum Tee mögen – wird ein Käsehäubchen auf schwarzen Tee oder andere Teesorten gesetzt.

Die Käsemilch soll den teils bitteren Teegeschmack neutralisieren und das Teegetränk cremiger machen. Den einen oder anderen Käse-Tee-Fan wird es sicher geben. Einen Durchbruch konnte dieses gewöhnungsbedürftige Getränk aber nicht verzeichnen.

Avo-Latte – muss das sein?

Die Erfinder von Trend-Food sind häufig auch kreative Wortschöpfer. So gibt es z. B. eine Mischung aus Donuts und Croissants, die als „Cronuts“ bezeichnet werden. Während sich diese aber zumindest einigermaßen etabliert haben, gilt das nicht für unseren nächsten Foodtrend.

Hast du schon mal einen „Avo-Latte“ auf der Karte gesehen? Man könnte meinen, ein Avo-Latte sei ein Latte Macchiato im Mix mit Avocado. Weit gefehlt!

Ein Avo-Latte ist nichts anderes als ein Latte- Macchiato, der aus einer ausgehöhlten Avocado-Hälfte getrunken wird. Dadurch soll der Kaffee einen speziellen, nussigen Geschmack erhalten.

Vorteil: Wenn der Kaffee aus der Avocado-Schale genossen wird, ist immerhin dafür gesorgt, dass diese nicht ungenutzt weggeworfen wird.

Die Begeisterungswelle ist aber nicht so wirklich auf Deutschland übergeschwappt. Ein Latte Macchiato aus einem Glas ist für die meisten ein größerer Genuss, als ein Latte aus einer unhandlichen, labberigen Avocado-Schale.

Regenbogen-Bagels – hübsch anzusehen, ansonsten aber unnötig

Bagels sind ein beliebtes, rundes Hefeteigbrötchen mit einem Loch in der Mitte. Häufig werden Bagels – wie andere Brötchensorten auch – mit Mohn, Sesam und Sonnenblumen- oder Kürbiskernen bestreut. So kennen wir sie und so mögen wir sie.

In den USA sind nun auch mehrfarbige Rainbow-Bagels der absolute Hit. Die bunten Brötchen sehen zwar hübsch aus. Sie schmecken aber wie normale Bagels.

Warum sollen Bagels nun aber wie Donuts aussehen? Das haben sich sicher sehr viele Menschen hierzulande auch gefragt. 

Superfood als Pulver – ein weiterer Lebensmittel-Flop

Superfood in Pulverform soll die Nährstoffversorgung der gestressten, an Zeitmangel leidenden Menschen des 21. Jahrhunderts sicherstellen. Mittlerweile ist das vielversprechende Superfood-Pulver sogar im Supermarktregal zu finden.

Ein Pülverchen hier, ein Mittelchen da kann letztlich aber nicht zu einer ausgewogenen Ernährung führen. 

Tipp: Sinnvoller ist es, frisches, vitaminreiches Obst und Gemüse zu essen. So viel Zeit sollte auch künftig sein.

Ausblick zu den Lebensmittel-Trends

Essen wird zunehmend zum Lifestyle. So verzichten Veganer zumeist aus ethischen und ökologischen Gründen auf den Konsum von Fleisch.

Schrumpfende Ressourcen machen erfinderisch. So hat sich die trendige Jackfrucht als Fleischersatz bereits einen guten Ruf gemacht. Auch der Trend zu Algen und Seetang als alternativem, pflanzlichen Proteinspender ist erfreulich hoch und positiv zu bewerten.

Und dann gibt es noch die teils sehr schrägen Kreationen, auf die man wirklich verzichten kann. Aber auch das gehört mittlerweile zur Esskultur.