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Croques

welche sind besonders lecker?

Croques

welche sind besonders lecker?

Ein Franzose ohne Baguette unterm Arm ist für uns als Inbegriff französischer Lebensart kaum vorstellbar. Frankreich ist aber nicht nur für die knusprigen Weißbrotstangen berühmt.

Genauso bekannt ist das „Croque Monsieur“ – ein mit Kochschinken und Käse belegtes und mit Béchamelsauce überbackenes Toastbrot. Diesen beliebten Imbiss bekommst du in Frankreich an jeder Ecke.

Auch in Deutschland boomt die Croque-Szene. Doch das französische Original unterscheidet sich wesentlich von den in Deutschland zubereiteten Croques.

Wir informieren dich, wer das Croque erfunden hat, wie sich das französische Croque von einem deutschen Croque unterscheidet und welche Croques besonders lecker sind.

Der „Herr zum Anbeißen“ – woher kommt er und warum heißt er so?

Die Bezeichnung „Croque“ leitet sich vom französischen Wort „croquer“ (auf Deutsch: „knacken“ oder „beißen“) ab. „Croque Monsieur“ heißt wörtlich übersetzt so viel wie „Herr zum Anbeißen“. Doch woher kommt die kuriose Bezeichnung für den beliebten Snack?

Das typische Croque Monsieur wurde (vermutlich) erstmals im Jahr 1910 in einem Pariser Café serviert. Man erzählt sich, dass dem Bistro-Chef Michel Lunarca eines Tages das Baguette ausgegangen war und er einem Kunden stattdessen ein geröstetes Toastbrot mit Schinken und Käse angeboten hatte. Auf die Frage des Gastes, mit welchem Fleisch das Sandwich belegt worden sei, soll der pfiffige Bistrobesitzer geantwortet haben, es handele sich um „Mannfleisch“.

Fortan wollte jeder dieses neu kreierte, knusprig-knackende „Mannfleisch-Sandwich“ probieren und es wurde daher als „Croque Monsieur“ schnell fester Bestandteil der Speisekarte.

Das Croque Monsieur setzte sich insbesondere bei den französischen Geschäftsmännern sehr schnell durch. Aus Mangel an Zeit für eine größere Mahlzeit nahmen diese die leckere Sandwich-Variante gerne als kleine Mahlzeit in der knapp bemessenen Mittagspause zu sich.

Das originale Croque Monsieur

Das typisch französische Croque Monsieur besteht aus zwei Toastbrotscheiben, Kochschinken, Käse und einer Béchamelsauce. Es wird wie folgt zubereitet:

Zutaten für einen Croque:

  • 2 Scheiben Weißbrot (Toast oder Brioche)
  • 1 Scheibe Kochschinken
  • Geraspelter Käse z. B. Gruyere, Emmentaler oder Comte
  • 20 g Butter
  • 20 g Mehl
  • Ca. 20 cl Milch
  • Etwas Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Eine Scheibe Brot buttern, auf ein Backblech legen und eine Scheibe Kochschinken darauflegen.
  2. Raspelkäse darüberstreuen.
  3. Aus geschmolzener Butter und Mehl unter Hinzugabe von Milch eine Béchamelsauce zubereiten und diese mit Muskatnuss abschmecken.
  4. Die zweite Brotscheibe darüberlegen, das Ganze mit Béchamelsauce übergießen und noch etwas Raspelkäse darüberstreuen.
  5. Bei 180 °C für ca. 15 Min im Backofen backen.

Croque Madame – die Variante für die Damen

Auch die Damenwelt wollte auf diese „männliche“ Köstlichkeit nicht verzichten. Schon bald wurde daher eine Variante für die französischen Damen erfunden – das „Croque Madame“. Hierbei handelt es sich um ein normales „Herren-Croque“ mit einem zusätzlichen Spiegelei.

Die deutsche Croque-Variante

Statt mit Toast werden Croques in Deutschland mit Baguettes zubereitet. Diese unterscheiden sich dabei deutlich vom französischen Original.

Bei der deutschen Variante vom Croque Monsieur wird die untere Hälfte eines Baguettes zusammen mit dem Kochschinken und dem Käse im Ofen gebacken. Die obere Brothälfte wird danach – meist mit einer Sauce wie z. B. einer Remoulade oder einer Knoblauchsauce bestrichen – auf die Unterhälfte gesetzt.

Das eingedeutschte Croque soll 1976 von dem in Hamburg lebenden, österreichischen Gastronomen Rudolf Schleichl kreiert worden sein. Er suchte nach einem günstigen Gericht für seinen Imbissbetrieb und erfand das zum Verkaufsschlager gewordene „Baguette Croque“.

Croques sind ein beliebtes Fast-Food

Wenn der Kühlschrank mal wieder leer ist und der Magen knurrt, wird gerne mal eine Pizza beim Pizzasservice bestellt. Auch Burger und Döner ersetzen häufig eine Mittags- oder Abendmahlzeit.

Doch Umfragen zufolge rangiert der Croque ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala – und das schon seit mehr als 40 Jahren!

Mittlerweile beschränkt sich der Belag bei einem Croque nicht mehr nur auf Schinken und Käse. Nach dem Backen kommen weitere Zutaten wie z. B. grüner Salat oder Tomaten hinzu. Mit einer würzigen Sauce bekommen die Croques dann noch das gewisse Etwas.

Die Bezeichnung „Croque“ für das üppig belegte Baguette ist übrigens hauptsächlich in Norddeutschland verbreitet. Weiter südlich werden Croques schlicht und einfach als belegtes Baguette bezeichnet.

Croque-Variationen für jeden Geschmack

Crouqe-Läden schießen nach wie vor wie Pilze aus dem Boden und bestimmen die Szene. Du kannst die leckeren Baguettes vor Ort essen oder aber auch nach Hause liefern lassen.

Neben dem aus Frankreich importierten Kultcroque, dem Croque Monsieur, gibt es (speziell im norddeutschen Raum) vom Weizen- bis hin zum Vollkorncroque und vom Veggie-Croque bis hin zum Fisch- oder Fleischcroque eine Riesenauswahl für jeden Geschmack.

Die Kombination aus warmem, knusprigem Baguette, einem teils kalten und teils warmen Belag, knackigem Salat und pikanter Sauce lassen einem immer wieder das Wasser im Munde zusammenlaufen. Den Herren Lunarca und Schleichl als Erfinder dieser Köstlichkeit sei Dank!

Wir haben für dich eine Auswahl beliebter Croque-Kreationen zusammengestellt, die du unter den unterschiedlichsten, teils fantasievollen Bezeichnungen auf den Speisekarten finden wirst.

 

So gibt es u. a. knuspriges, belegtes Baguette als:

 

Croque Monsieur – in der deutschen Version

(mit Kochschinken, Käse, Tomaten, grünem Salat und Sauce)

Croque Hawaii – die Alternative zum Toast und zur Pizza Hawaii

(mit Kochschinken, Ananas, Käse, Salat und Sauce)

Croque Salami statt Salami-Pizza

(mit Salami, Gewürzgurke, Käse, Salat und Sauce)

Croque „dänische Art“ – eine Variante des beliebten Hotdogs

(mit Würstchen ,Senf, Ketchup, dänischen Gurken, Röstzwiebeln, Käse, Salat und dänischer Remoulade)

Croque „italienische Art“ mit südländischem Flair

(mit Mozzarella, Tomaten, Basilikum, Salat und Knoblauchsauce)

Croque „Gourmet“ – für den Feinschmecker

(mit Schweinebraten, Gewürzgurken, Camembert, Salat und Sauce)

Croque Pute – für den Liebhaber von Geflügelfleisch

(mit geräuchertem Putenbrustfilet, Spargel, Käse, Salat und Sauce)

Croque nach Elsässer Art – deftig und kräftig

(mit Kassler, Sauerkraut, Gewürzgurken, Käse, Salat und Sauce)

Croque Thunfisch – für Freunde des maritimen Geschmacks

(mit Thunfisch, Zwiebeln, Käse, Salat und Sauce)

 

Croques selbst zubereiten – mit Kühne!

Wie wäre es, wenn du in geselliger Runde einmal Croques selbst zubereitest? Baguettes gibt es beim Bäcker um die Ecke. Salami, Schinken, Putenbrustfilet, Wiener Würstchen, Käse, ein paar Tomaten und Salat sind ebenso schnell eingekauft. Auch im Sortiment von Kühne findest du viele leckere Zutaten.

Für die pikante Note sorgt das abwechslungseiche Gurkenangebot von Kühne, das von kleinen würzigen Cornichons über knackige Gewürzgurken bis zum „Dänischer Gurkensalat“ mit dem typischen, leicht süßlichen Geschmack reicht.

Leckere Saucen musst du nicht selbst anrühren. Kühne bietet dir z. B. gut zu Croques passende, dänische Remoulade, cremig-pikante Knoblauchsauce oder fruchtige Currysauce.

Und was wäre ein dänischer Croque ohne Röstzwiebeln? Auch diese findest du im Sortiment von Kühne!

 

Haben wir dich auf den Geschmack gebracht? Solltest du wirklich noch nie einen Croque gegessen haben, wird es nun aber wirklich Zeit!