Alles über Meal-Prepping, den Trend für Fitness-Fans

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Meal-Prep

Vorkochen und mitnehmen

Meal-Prep

Vorkochen und mitnehmen

„Meal-Prep“ ist im wahrsten Sinne des Wortes derzeit in aller Munde. „Meal“ bedeutet dabei übersetzt „Mahlzeit“ und „Prep“ steht für „Preparation“, also „Vorbereitung“. Meal-Prep meint also letztlich nichts anderes als das Vorbereiten bzw. Vorkochen von Essen. Doch warum liegt Meal-Prep absolut im Trend? Was macht es so beliebt?

Wir gehen allen Fragen zu diesem Thema auf den Grund!

Was verbirgt sich hinter dem Meal-Prep-Trend?

Wie so vieles stammt auch der Meal-Prep-Trend aus Amerika. Dabei ist die dahinterstehende Grundidee gar nicht so neu.

Es geht im Grunde genommen darum, Mahlzeiten zu Hause vorzubereiten, diese in Behälter zu verpacken, um sie dann zur Schule, zur Arbeit, zum Sport oder zum Picknick im Freien mitzunehmen und zu verzehren. Das allseits bekannte Pausenbrot aus der Brotdose ist also im Prinzip „Meal-Prepping“.

Allerdings beschränkt sich Meal-Prepping heutzutage nicht darauf, ein belegtes Butterbrot vorzubereiten und mitzunehmen. Gesunde, abwechslungsreiche und zudem kostengünstige Ernährung für unterwegs sowie die Zeitersparnis beim Essenkochen nach Feierabend sind für viele ein Grund, zum „Meal-Prepper“ zu werden.

Welche Vorteile bietet Meal-Prepping?

Egal, ob man Schüler oder Arbeitnehmer ist – Kantinenessen ist nicht jedermanns Sache. Meal-Prep schafft in vielerlei Hinsicht Unabhängigkeit. Statt zeitraubend in der Schlange am Tresen zu stehen und das essen zu müssen, was gerade in der Cafeteria im Angebot ist, kannst du tagtäglich und zeitlich flexibel dein Lieblingsessen aus der Lunchbox genießen.

Du kannst jeden Tag eine gesunde, vitaminreiche Mahlzeit zu dir nehmen, die nach deinem persönlichen Geschmack ist. Wenn du auf eine einfache und kalorienarme Ernährung achten möchtest, läufst du zudem nicht Gefahr, in Fett- und Zuckerfallen zu stolpern.

Auch bei Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten ist das mitgebrachte Essen von unschätzbarem Vorteil. Bei Gerichten, die in der Kantine, am Imbissstand oder im Schnellrestaurant verzehrt werden, sind häufig Geschmacksverstärker oder nicht eindeutig deklarierte Inhaltsstoffe enthalten. Bei Meal-Prep weißt du genau, was im Essen enthalten ist und kannst dieses ohne Bedenken genießen.

Übrigens: Nicht nur für unterwegs ist Meal-Prepping geeignet. Wenn du nach einem langen Arbeitstag keine Zeit und Lust zum Kochen hast, freust du dich sicher, wenn du dir schnell und unkompliziert eines deiner vorgekochten Gerichte einfach nur aufwärmen musst.

Eine gute Planung ist entscheidend

Nimm dir Zeit für die Planung. Optimal ist es – z. B. am Sonntag –, bereits für die gesamte Woche vorzukochen. Als Anfänger solltest du aber zunächst nur für etwa 3 Tage im Voraus planen. So behältst du besser die Übersicht und verzettelst dich nicht.

Überlege dir, was du in den kommenden Tagen essen möchtest. Lasse dich dabei von Rezepten in Kochbüchern oder im Internet inspirieren. Nicht alle Lebensmittel sind gleich gut für Meal-Prepping geeignet!

Wichtig: Schreib eine Einkaufsliste, bevor du zum Einkaufen gehst. Sinn von Meal-Prepping ist es auch, möglichst zeitsparend alles bei einem Einkauf zu erledigen. Achte auf Frische und Qualität und bevorzuge Bio-Produkte sowie regionale Lebensmittel der Saison.

Aber auch Fertigprodukte wie z. B. fertige Salatdressings, Gewürzgurken, Rote-Bete-Kugeln oder Krautsalat im Glas sind eine gute Ergänzung für den Speiseplan. Die praktischen Produkte erleichtern die Zubereitung und sollten in deinem Kühl- oder Vorratsschrank nicht fehlen.

Cleveres Vorkochen deiner Mahlzeiten

Meal-Prep Bedarf etwas an Zeit. Am effektivsten ist es, Gerichte vorzubereiten, die mit ähnlichen Zutaten zubereitet werden. So kannst du z. B. kleingeschnittene Paprikaschoten für einen knackigen Salat am nächsten Tag und den Rest für Gemüsepfannen (mit oder ohne Fleisch) verwenden.

Auch Reis lässt sich vielseitig einsetzen:

- als Beilage zum warmen Essen

- in Pfannengerichten

- als Einlage in Suppen

- als leckeres Topping für Salat

Wichtig: Wenn du für mehr als 2 bis 3 Tage im Voraus kochst oder sehr große Mengen vorbereitest, solltest du die kompletten Mahlzeiten – z. B. Suppen oder Eintöpfe bzw. einzelne vorgekochte Lebensmittel – in kleinen Portionen einfrieren. So kannst du sicher sein, dass nichts verdirbt!

Vorgekochtes Gemüse und Reis in einer Tupperware

So werden die Speisen richtig verpackt

Deine vorbereiteten Mahlzeiten müssen sich gut transportieren lassen. Es darf vor allen nichts auslaufen. Sonst wird der Traum vom leckeren Essen schnell zum Alptraum!

Außerdem soll das Essen beim Auspacken appetitlich aussehen und nicht völlig matschig sein. Je nach Geldbeutel gibt es verschiedene Lunchboxen, um das Essen zu verpacken.

Ideal sind Lunchboxen, in denen die Speisen durch Trennwände voneinander separiert sind. Erst beim Verzehr wird dann z. B. die Salatsoße aus dem einen Fach mit dem knackigen Salat aus dem anderen Fach vermischt.

Beliebt sind auch die gut stapelbaren, allseits bekannten Tupperdosen. Dabei muss es nicht unbedingt die originale „Tupperware“ sein. 

 

Achtung: Kunststoff ist allerdings nicht gerade umweltfreundlich. Daher gibt es mittlerweile auch gut stapelbare Boxen aus Glas. Besser als Einmalverpackung sind Kunststoffboxen aber dennoch!

Du kannst dir auch einen Vorrat an Gurken-, Marmeladen- oder anderen Gläsern zulegen. Der dazugehörige Schraubdeckel sorgt für eine auslaufsichere Verpackung. Das ist die kostengünstigste und umweltfreundlichste Alternative, um deine Mahlzeiten zu transportieren.

Wenn du zum regemäßigen Meal-Prepper wirst, lohnt sich vielleicht auch die Anschaffung einer speziellen Lunchtasche. In den einzelnen (Kühl-)Fächern kannst du deine Speisen sicher deponieren und transportieren.

Fazit zum Meal-Prepping

Meal-Prepping ist ideal für alle, die sich trotz Alltagsstresses mit einem optimierten Zeitaufwand gesund und kostengünstig ernähren möchten. Von einfachen Gemüse-Sticks mit Dips und Vollkornbrot bis hin zum Hähnchen-Curry lässt sich so ziemlich alles vorbereiten und mitnehmen.

Du kannst das essen, was dir wirklich schmeckt. Die ersparte Zeit, die du sonst vielleicht in der Warteschlange in der Kantine verbringen würdest, kannst du noch für einen kleinen Spaziergang nutzen!