Alles über die Brotbox: Den wichtigsten Begleiter des Tages

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Lunchboxen

Ideal für unterwegs und Kult zum Sammeln

Lunchboxen

Ideal für unterwegs und Kult zum Sammeln

Die Brotdose – auch als Lunchbox bezeichnet – ist seit Jahrzehnten im Kindergarten, in der Schule, beim Sport oder bei der Arbeit präsent. Kaum etwas eignet sich besser zum Transport einer schmackhaften Mahlzeit.

Die kleinen bunten Köfferchen haben bei vielen jedoch nicht nur einen praktischen Nutzen. Sie besitzen mittlerweile Kultstatus und sind ein begehrtes Sammlerobjekt.

Lunchbox – die Brotdose der Amerikaner

Mit zunehmender Industrialisierung kam im 19. Jahrhundert bei amerikanischen Fabrikarbeitern die Lunchbox in Mode. In den ursprünglich aus Metall gefertigten, robusten Behältern wurde das Essen für den Arbeitstag transportiert, um es am Arbeitsplatz verzehren zu können. Später dann wurden Lunchboxen – insbesondere für Kinder – auch aus Kunststoff oder Vinyl hergestellt.

Bento – die Brotdose der Japaner

Die Lunchbox oder Brotdose ist auch in Japan bekannt und wird dort als „Bento“ bezeichnet. Die praktischen Behälter gibt es in Japan sogar schon seit dem 5. Jahrhundert. Bentos werden aus unterschiedlichen Materialien, z. B. aus Korbgeflecht, hergestellt. Als günstigste Variante gibt es Bentos aus Kunststoff mit durchsichtigem Deckel.

Kennzeichnend für Bentos ist, dass diese im Innern in mehrere kleine Fächer unterteilt sind. In Bentos wird in Japan insbesondere Sushi verpackt.

Mit dem deutschen Wirtschaftswunder kam die Brotdose

In den 50er-Jahren begann auch in Deutschland der Siegeszug der praktischen Brotdosen. Als Brotdose bezeichnete man zu der Zeit den Behälter, der zum Transport von Butterbroten diente. Ein belegtes Butterbrot war zu der Zeit der Frühstückssnack schlechthin. Je nach Region gibt es für Brotdosen unterschiedliche Bezeichnungen. Sie reichen von „Vesper-„ oder „Brotzeitdose“ in Süddeutschland, über „Jausenbox“ in Österreich bis zur „Bemmendose“ in Sachsen. Bis in die 80er Jahre hinein wurden Brotdosen aus Metall gefertigt. Seit den 90er Jahren werden Lunchboxen allerdings überwiegend aus Kunststoff hergestellt.

Ein großer Vorteil von Brotdosen ist deren Umweltfreundlichkeit. Sie können im Gegensatz zu Papiertüten oder Verpackungsfolien immer wieder benutzt werden. So entsteht beim Transport des mitgenommenen Snacks kein unnötiger Verpackungsmüll.

Lunchboxen – ideal für den Kindergarten und die Schule

Zum Schulstart im Spätsommer gehört bei den Erstklässlern nicht nur die Schultüte und der Schulranzen, sondern auch die Frühstücksdose. In den genialen Lunchboxen lässt sich ein leckerer Pausensnack bestens verpacken und transportieren.

Auch für Kindergartenkinder sind Brotdosen mit kindgerecht zu öffnendem Verschluss bestens zum Transport von Leckereien fürs Frühstück geeignet. Sie sind damit ein „Must-have“ im Rucksack der Kids. Besonders praktisch sind Brotdosen mit kleinen Trennwänden. Die mitgenommenen Lebensmittel können so getrennt voneinander eingepackt werden und verrutschen selbst bei stärkeren Bewegungen nicht. Wegen des geringen Eigengewichts sind Brotdosen aus Kunststoff besonders gut für kleine Kinder geeignet. Die Ecolunchboxen aus Edelstahl sind allerdings robuster, resistent gegen Verfärbungen und besonders geruchsneutral.

 

Auch für Erwachsene ein perfekter Begleiter für unterwegs

Eine gesunde Ernährung hat auch bei Erwachsenen mittlerweile einen hohen Stellenwert. Wer sich im Büro gesund ernähren möchte, hat es aber nicht immer leicht. Statt zum belegten Brötchen mit fetter Salami aus der Kantine oder vom Bäcker um die Ecke zu greifen, bevorzugen Arbeitnehmer immer häufiger den zu Hause selbst zubereiteten und mitgenommenen Frühstückssnack.

In einer Lunchbox lässt sich vom Müsli über mundgerecht geschnittenes Obst und Gemüse bis hin zur Vollkornstulle ein abwechslungsreiches Frühstück appetitlich und auslaufsicher verpacken, transportieren und genießen. Umweltfeundlich und umsonst: Nimm eine Konserve aus Glas und füll deinen gesunden Smoothie einfach ab!

Lunchbox-Einwegglas mit geschichteten Müsli und Joghurt

Die Lunchbox als Sammlerobjekt

Es gibt fast nichts, was man nicht sammeln könnte. Sammlungen sind stets Ausdruck einer Epoche und eines Stils. Mit einer Sammlung von Industrieprodukten lassen sich der Wandel und die Entwicklung dieser Produkte über mehrere Generationen hinweg sehr gut dokumentieren. Lunchboxen sind also ideale Sammlerobjekte! 

Die Nostalgiewelle boomt. Bei Erwachsenen sind derzeit Lunchboxen im Retro-Stil äußerst beliebt.  So ist es nicht verwunderlich, dass ein seit Jahrzehnten genutztes Alltagsprodukt wie die Lunchbox mittlerweile zum Kultobjekt und zum begehrten Gegenstand von Sammlungen avanciert ist. Stöbert man in einschlägigen Anzeigen, so findet man z. B. passend zum Shabby-Chic-Look passende alte amerikanische Lunchboxen aus Metall.

Beliebte Sammlerobjekte sind auch Lunchboxen mit Comicfiguren vergangener Zeiten. Für Star-Wars-Fans gibt es z. B. absolute Raritäten aus den späten 70er Jahren sowie 80er Jahren aus den USA. Beliebt sind auch Boxen mit Superman-Motiven aus den 70er Jahren. Ein Hingucker für unterwegs!